trennteam // 01. Dezember 2025
Trennteam – Dezember 2025
Dezember ist Biomüllmonat
Knapp ein Viertel des Gesamtabfallaufkommens aus Haushalten in Österreich setzt sich aus biogenen Abfällen zusammen. Das beste an diesem „Abfall“ ist, dass er eigentlich keineswegs Abfall ist, da er zu 100 % in wertvollen Kompost umgewandelt werden kann – allerdings nur, wenn wir ihn richtig trennen und keine Störstoffe im Biomüll landen.

- Biomüll ist im Grunde nichts Schlechtes, da er zu 100 % zu wertvollem Kompost verarbeitet werden kann.
- Vermeiden kann man Biomüll, in dem man Lebensmittelverschwendung vermeidet! Oft helfen dabei Einkaufslisten oder schmackhafte „Restlrezepte“.
- Lebensmittel, die noch genießbar sind, haben nichts im Biomüll zu suchen. Die Devise lautet: Sehen, Riechen, Schmecken – viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar!
- Nicht essbare Bestandteile von Lebensmitteln wie Obstschalen, Fischgräten, Knochen oder Eierschalen können guten Gewissens in der Biotonne landen.
- Auch verdorbene Lebensmittel inkl. Schimmel dürfen in die Biotonne und vermindern die Kompostqualität nicht. Nur die Verpackung muss separat im richtigen Container entsorgt werden.
- Grünschnitt, Laub, Baum- und Strauchschnitt sollten nicht illegal im Wald entsorgt sondern bei Kleinmengen den Weg in die Biotonne finden oder zur entsprechenden Sammlung am Recyclinghof gebracht werden.
- Der Biomüll wird in der Kompostierungsanlage in Lienz zu wertvollem Kompost verarbeitet.
- Dieser kann in der Landwirtschaft oder im Hausgarten als Dünger für Böden und Pflanzen verwendet werden.
- Störstoffe im Biomüll wie Kunststoff und Metalle können die Qualität des Biomülls verschlechtern! Kunststoff zerfällt mit der Zeit in immer kleinere Partikel, sogenanntes Mikroplastik. Dieses gelangt durch den fertigen Kompost auf unsere Felder und stellt ein schwerwiegendes Umweltproblem dar.
- Entsorgt werden kann Biomüll entweder in der Biotonne, über eine Hausgartenkompostierung oder z.B. eine Wurmkiste.
- Eine reine Eigenkompostierung bzw. Wurmkompostierung ersetzt häufig die Biotonne nicht – Zitrusfrüchte, gekochte Speisereste, kranke Pflanzenreste sind für den Komposthaufen oder die Wurmkiste häufig nicht geeignet. In der Kompostierungsanlage stellen sie allerdings kein Problem dar.




