Trennteam – September 2026

September ist Monat des Altholzes

Im September dreht sich bei uns alles um Altholz. Ob alte Möbel, Bretter, Türen oder andere Gegenstände aus Holz – was ausgedient hat, ist nicht automatisch wertlos. Oft steckt noch Potenzial für eine neue Verwendung darin.

In unserer Beitragsreihe zeigen wir, was mit Altholz passiert, welche Möglichkeiten es zur Wiederverwendung gibt und worauf bei der richtigen Entsorgung zu achten ist. Denn Holz ist ein wertvoller Rohstoff, der möglichst lange im Kreislauf bleiben soll.

Altholz richtig trennen – damit aus altem Holz wieder etwas Neues entstehen kann.

Vermeiden

Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung

Sammeln

Die richtige Trennung spart Zeit und Geld

Recyceln

Wiederverwendung von wichtigen Rohstoffen

Entsorgen

Wo kann ich’s entsorgen?

  • Achte beim Kauf von Möbeln und Holzprodukten auf langlebige Qualität und eine solide Verarbeitung. Was lange genutzt wird, muss weniger schnell ersetzt werden.
  • Kratzer, lockere Verbindungen oder beschädigte Oberflächen bedeuten nicht automatisch das Ende eines Holzgegenstandes. Mit kleinen Reparaturen lassen sich Möbel, Türen oder andere Holzprodukte oft noch viele Jahre weiterverwenden.
  • Nicht mehr benötigte Holzmöbel, Bretter oder Kisten können häufig weitergegeben, verschenkt oder für einen neuen Zweck verwendet werden. Aus einem alten Holzstück kann so etwas Neues entstehen – und es wird gar nicht erst zu Altholz.
  • Bei der Sammlung muss zwischen unbehandeltem und behandeltem Holz unterschieden werden. Unbehandeltes Holz wie naturbelassene Bretter oder unbehandelte Holzreste ist anders zu verwerten als lackiertes, lasiertes oder beschichtetes Holz.
  • Lackierungen, Lasuren, Beschichtungen oder Imprägnierungen können die weitere Verwertung beeinflussen. Deshalb sollte behandeltes Holz nicht einfach mit naturbelassenem Holz vermischt werden, sondern entsprechend den Vorgaben getrennt gesammelt werden.
  • Vor der Sammlung sollten möglichst alle anderen Materialien entfernt werden. Nägel, Schrauben, Beschläge oder Kunststoffteile sollten damit – soweit ohne großen Aufwand möglich – getrennt werden. Auch Glas, Polster, Textilien oder andere Materialien gehören nicht in die reine Altholzsammlung.
  • Nach der Sammlung wird das Holz nach Art und Qualität getrennt. Fremdstoffe werden entfernt und das Holz anschließend zerkleinert. So entsteht aufbereitetes Altholz, das als Ausgangsmaterial für neue Produkte dienen kann.
  • Geeignetes Altholz wird zu Holzspänen oder Hackschnitzeln verarbeitet und beispielsweise für die Herstellung von Spanplatten und anderen Holzwerkstoffen eingesetzt. So ersetzt recyceltes Holz teilweise frische Holzfasern und schont natürliche Ressourcen.
  • Durch die Wiederaufbereitung bleibt Holz möglichst lange im Materialkreislauf. Erst wenn eine stoffliche Verwertung aufgrund der Beschaffenheit des Holzes nicht mehr möglich ist, kommt eine andere Form der Verwertung infrage.
  • Altholz sollte grundsätzlich beim Recyclinghof der jeweiligen Gemeinde abgegeben werden. Dort stehen eigene Sammelbehälter für Altholz zur Verfügung. Welche Mengen angenommen werden und ob Kosten entstehen, kann je nach Gemeinde unterschiedlich geregelt sein.
  • Kein Recyclinghof in deiner Gemeinde? Altholz kann bei Winkler Hackgut GmbH, ABL GmbH oder bei Rossbacher GmbH abgegeben werden.
  • Zum Altholz zählen beispielsweise alte Holzmöbel, Bretter, Türen, Parkett, Holzverpackungen und Paletten. Auch behandeltes Holz wird als Altholz gesammelt. Wichtig ist, dass größere Fremdstoffe wie Glas oder andere Materialien nicht einfach mit dem Holz vermischt werden.