Erweiterung Deponie
Die Deponie wurde abermals nach dem neuesten Stand der Technik erweitert. Drainage-Systeme und Oberflächenabdeckungen verhindern den Eintrag von Sickerwasser in das Grundwasser.
Gründung ABL GmbH
2005 bis 2006 wurde die ABL Abfallbehandlung Lavant GmbH gegründet und die von der GmbH betriebene Mechanisch-biologische-Aufbereitungsanlage (MBA-Anlage) gebaut. Durch die Vorbehandlung des Restmülls konnten somit die Voraussetzungen zur Ablagerung des Restmülls auf der Deponie Lavant lt. Deponieverordnung erfüllt werden. Die ABL GmbH ist ein Tochterunternehmen des AWVO als Mehrheitseigentümer.
Neue Deponie-VO
Die Deponieverordnung „Neu“ ist 2004 in Kraft getreten, welche besagte, dass mit einer Übergangsfrist bis 2008 keine unbehandelten Abfälle mehr auf Deponien abgelagert werden dürfen. In dieser Verordnung wurden somit neue Parameter definiert, die gewährleisten, dass Abfälle möglichst reaktionsarm deponiert werden. Zur Erreichung dieses Ziels musste der Hausmüll somit ab sofort vorbehandelt werden.
Dies kann damals wie heute dem Stand der Technik entsprechend auf zweierlei Arten geschehen: Entweder thermisch mittels Müllverbrennung oder mechanisch-biologisch, wie es in Osttirol gemacht wurde.
Sickerwasserreinigung
Von 1997 bis 2000 wurde eine eigene Sickerwasserreinigungsanlage lt. Deponieverordnung errichtet und die „neue Deponie“ um die Ausbaustufe 2.1 erweitert.




