Umwelt-Workshop in der HAK Lienz

Im Rahmen eines Umweltworkshops konnten sich die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen von der HAK Lienz Wissen über die Zusammenhänge von Wirtschaft und Umwelt erarbeiten. War der Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten die Umsatzsteigerung und Gewinnmaximierung das Wichtigste, so fließt in den letzten Jahren immer mehr auch der Nachhaltigkeitsgedanke in die verschiedenen Unternehmensplanungen ein.

Auch der Konsument wird sich seiner Rolle als wichtiger Umwelt- und Klimafaktor immer bewusster.

So werden Lockangebote wie 2+2gratis an Bedeutung verlieren und durch informative Werbung die auf umweltgerechte und klimaneutrale Herstellung hinweist abgelöst.

Die kommenden Generationen haben die wichtigen Aufgaben nicht nur die Produktionen von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern auf eine Umwelt- und Klimaneutralität um zu stellen und die Kreislaufwirtschaft entsprechend weiter zu entwickeln, sondern auch durch gezielte Werbung die Konsumenten zu einem nachhaltigen Lebensstil zu motivieren.

Woche der Batterie: unglaubliche 21.000 Batterien wurden gesammelt

Von 10. bis 14. Oktober veranstaltete der Abfallwirtschaftsverband Osttirol in allen Gemeinden die „Woche der Batterie“, bei der BürgerInnen dazu aufgerufen wurden, ihre Batterien aus den Schubladen zu holen und in ihrer Gemeinde abzugeben. Zu gewinnen gab es 10 x € 50-Gutscheine von regionalen Bauernmärkten.


In Osttirol werden im Schnitt über 33.000 Batterien pro Monat über den Restmüll weggeworfen und gehen somit für die Rohstoffrückgewinnung verloren. Über die Batteriensammlungen der Gemeinden und des Handels können über 97% der Stoffe, die in Batterien enthalten sind, zurückgewonnen werden. So kann jede/r Einzelne einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt und die Zukunft der nächsten Generationen leisten.


Insgesamt konnten in der „Woche der Batterie“ über 21.000 Stk. alte Batterien aus den Osttiroler Haushalten gesammelt werden – ein unglaubliches Ergebnis!

Der Abfallwirtschaftsverband hofft, dass die Aktion auch über den Aktionszeitraum hinaus das Bewusstsein der Bevölkerung weiter gestärkt hat und in Zukunft mehr Batterien aus dem Restmüll in die richtige Entsorgungsschiene gebracht werden können.


Die glücklichen GewinnerInnen wurden von unserem Glücksengerl Lotte (im Bild) gezogen:

Eva Geiler, Heinfels; Bichler Georg, Untertilliach; Walder Maria, Außervillgraten; Steiner Simone, Prägraten; Ladstätter Eva, St. Jakob i.D.; Tembler Petra, Kals a. G.; Zeiner Erika, Oberlienz; Aussersteiner Hedwig, Oberlienz; Strieder Albert, Leisach; Ortner Daniela, Tristach.


Die Gemeinden mit den höchsten Pro-Kopf-Sammelmengen waren:

1. Gemeinde Virgen; 2. Marktgemeinde Sillian; 3. Gemeinde St. Jakob i.D.


Die Umweltberatung des AWV Osttirol bedankt sich nicht nur für die Teilnahme an der Aktionswoche, sondern auch bei allen, die ihre alten Batterien richtig entsorgen und somit einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten.

Pro mente Lienz: was kann bei der Abfall­trennung noch verbessert werden?

Das Küchen- und Servicepersonal von Pro mente in Lienz setzte sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema Abfalltrennung und -vermeidung auseinander und hat den Abfallwirtschaftsverband kurzerhand eingeladen, um sich noch mehr Wissen darüber anzueignen und offene Fragen zu klären.


Bereits im Vorfeld wurden zahlreiche Abfälle gesammelt, bei denen man sich unsicher war, wohin sie denn nun wirklich gehören. Denn im Dschungel der Abfalltrennung kann man schnell einmal den Überblick verlieren. Angefangen von Kaffeevakuumverpackungen, die durch die innenliegende Metallbeschichtung den Anschein machen, dass sie zu den Metallverpackungen gehören (Spoiler: sie zählen als Verbundstoff zu den Leichtverpackungen), bis hin zum zerbrochenen Trinkglas, dass nicht wie die Glasflasche in den Altglascontainer gehört, sondern aufgrund der anderen Glaszusammensetzung im Restmüll entsorgt werden muss.


Als Abfallwirtschaftsverband bedanken wir uns für die Einladung! Das große Engagement seitens der MitarbeiterInnen von Pro mente, die Abfalltrennung zu optimieren und somit einen wichtigen Beitrag für eine bessere Abfallbilanz im Bezirk zu leisten, freut uns sehr.

MINT-Festival: Auf den Spuren unseres Restmülls & unserer Wertstoffe

Im Rahmen des MINT-Festivals Lienz konnten sich Interessierte für eine Führung bei der Firma Rossbacher und bei der Abfallbehandlungsanlage Lavant inkl. Deponiebesichtigung anmelden.


Insgesamt nahmen 40 InteressentInnen bei den Führungen teil und konnten sich so einen Überblick über die gesamte Abfallaufbereitung im Bezirk Lienz verschaffen.


Wenn auch Sie Interesse an einer Führung haben, dann werfen Sie doch einen Blick auf unser Angebot – ob Jung oder Alt, es ist für jeden etwas dabei!




Verschlüsse und Deckel dürfen nicht in den Glascontainer




RICHTIG! Vielfach wird die Annahme geäußert, dass Verschlüsse und Deckel aus Kunststoff oder Metall gemeinsam mit den Ölflaschen, Lebensmittelgläsern, Hustensaftfläschchen, Deo-Roll-Ons etc. im Altglas entsorgt werden dürfen. Dies ist nicht der Fall. Zum Altglas gehören bitte ausschließlich Glasverpackungen – ausgelöffelt, ausgeleert und ohne Deckel, ohne Verschlüsse.

Die Qualität des gesammelten Altglases ist maßgeblich für hochwertiges Glasrecycling. Die Anforderungen an Glasverpackungen hinsichtlich Lebensmittelsicherheit und Gestaltungsaspekte sind enorm. Für nachhaltiges Glasrecycling ist sortenreines, nach Farben getrenntes und von Fremdstoffen freies Altglas eine Grundbedingung.

MINT-Festival: Upcycling-Basteln für Kinder

Wir alle produzieren tagtäglich eine große Menge an Müll – oft muss man ihn jedoch nicht wegwerfen, sondern kann noch nützliche Dinge daraus machen.

Im Zuge des MINT-Festival in Lienz hat der Abfallwirtschaftsverband ein Upcycling-Basteln für Kinder ab 5 Jahren veranstaltet. Nach einer kurzen Einführung, was es bedeutet Abfälle nicht wegzuwerfen sondern ihnen ein neues Leben zu geben, konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit vermeintlichem Abfall tolle Sachen basteln. Alle hatten großen Spaß dabei.


Mach mit: Woche der Batterie

Batterien und Akkus im Restmüll oder ungesichert zu Hause können sehr schnell brandgefährlich werden. Dennoch landen jedes Jahr alleine im Osttiroler Restmüll rund 12 Tonnen Batterien.

Bei der Abfallbehandlung Lavant GmbH kommt es durch das falsche Entsorgen von Batterien und Akkus im Restmüll immer wieder zu Bränden. Das richtige Entsorgen von alten Batterien und Akkus trägt wesentlich dazu bei, dass derartige Brände verhindert werden können. Und nebenbei handelt es sich auch um einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – denn in Batterien und Akkus stecken wertvolle Rohstoffe, die nur recycelt werden können, wenn sie richtig entsorgt werden.



Wo kann ich meine Batterien und Akkus entsorgen?

Das geht ganz einfach bei deinem Recyclinghof sowie bei allen Batterie-Verkaufsstellen.


…Oder jetzt auch im Zuge der Woche der Batterie in deiner Osttiroler Gemeinde von 10. bis 14. Oktober.

Bring einfach deine alten, gesammelten Batterien und Akkus während der Öffnungszeiten bei deiner Gemeinde vorbei und habe die Chance auf einen von 10 regionalen Gutscheinen im Wert von 50 €!


Setzen wir gemeinsam ein Zeichen!

82 neue Abfalltrenn­­tafeln für Wohnblöcke

Der Abfallwirtschaftsverband Osttirol montiert gemeinsam mit den Wohnbaugenossenschaften OSG, WE und GHS neue Mülltrenntafeln bei Behälterstandplätzen in Wohnanlagen, um verstärkter auf die korrekte Abfalltrennung bzw. Wertstofftrennung hinzuweisen.


Eine erst kürzlich vom Abfallwirtschaftsverband in zwei Wohnblöcken durchgeführte Restmüllanalyse hat wieder einmal gezeigt, dass nur 30 % des im Restmüllcontainer enthaltenen Mülls tatsächlich Restmüll war – bei rund 70 % handelte es sich um Wertstoffe. Tatsache ist, dass alle Dinge, die im Restmüll landen, nicht mehr aussortiert werden und somit für das Recycling verloren gehen. Abfalltrennung ist vor allem in Zeiten wie diesen ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Nebenbei bedeutet eine korrekte Abfalltrennung auch ein hohes Kosteneinsparungspotenzial – vor allem in Wohnanlagen, wo mehrere Personen ihren Abfall in den gleichen Container werfen, führt die unsachgemäße Abfallentsorgung und somit das Auftreten erhöhter Kosten für die Allgemeinheit häufig zu Konflikten.



Georg Rainer, Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Osttirol, sieht in der Kooperation mit den Wohnbaugenossenschaften einen wichtigen Schritt in Richtung einer verbesserten Wertstoffsammlung im Bezirk. „Wir müssen dort ansetzen, wo wir möglichst viele Personen erreichen, um sie noch besser über die korrekte Abfalltrennung und deren positive Auswirkungen zu informieren. Neben der Bequemlichkeit ist es oftmals auch die Unwissenheit, wie die Dinge richtig entsorgt werden müssen, die zu Fehlwürfen führt.“


Der auf den Trenntafeln abgebildete QR-Code leitet die BewohnerInnen auf die erst kürzlich neu gestaltete Website des Abfallwirtschaftsverbandes weiter. Dort können Abfallbesitzer schnell den nächstgelegenen Ort für die Wertstoffsammlung finden, sollte einmal kein Wertstoffcontainer direkt in der Wohnanlage zur Verfügung stehen. „Die Website dient zusätzlich als wichtiger Kommunikationskanal, um die Osttiroler Bevölkerung noch besser über die richtige Abfalltrennung aufzuklären und mit einem Blick hinter die Kulissen auch zu zeigen, was eigentlich nach dem Wurf in Tonne mit unserem Müll in Osttirol passiert“, sagt DI Laura Kumpf, Projektleiterin beim Abfallwirtschaftsverband.

Tipps für den Biomüll im Bring-System

In manchen Gemeinden im Bezirk, in denen es keine Biotonne mit Abholung gibt, besteht die Möglichkeit die biogenen Abfälle im sogenannten Bring-System selbst zum Recyclinghof zu bringen. Ob deine Gemeinde dazu gehört, siehst du am Recyclinghof-Plan deiner Gemeinde.
Bring-System bedeutet, dass der Bioabfall zu Hause in einem Vorsammelgefäß gesammelt und gelagert wird, bis er zum Recyclinghof transportiert wird. Alles was du dazu brauchst ist ein entsprechendes Vorsammelgefäß und einen Transportbehälter.



Sammlung in der Küche

Für eine saubere und hygienische Sammlung:

  • Besorge dir ein verschließbares Vorsammelgefäß aus dem Handel. Das verhindert unangenehme Gerüche in der Küche und vermeidet, dass Fliegen ihre Eier auf dem Biomüll ablegen.
  • Verwende bitte keine biologisch abbaubaren Biomüllsäcke – warum, erfährst du HIER.
  • Das Gefäß kann ohne schlechtes Gewissen mit Zeitungspapier/Küchenrolle/Papier ausgelegt werden – diese verrotten gemeinsam mit dem Biomüll und stören dadurch den Kompostierungsprozess bzw. Vergärungsprozess nicht. Verwende es allerdings sparsam, vor allem Küchenrolle ist aus ökologischen und auch finanziellen Gründen die schlechtere Wahl, um es dann in der Biotonne zu entsorgen. Beim Zeitungspapier achte darauf, dass es sich um kein Hochglanzpapier von Magazinen o.Ä. handelt. Willst du dir deine eigene praktische Biomülltüte aus Zeitungspapier basteln? Dann schau doch mal HIER vorbei.
  • Alternativ kann auch der Biomüll direkt in Zeitung oder Papier eingewickelt werden – das ist vor allem bei feuchten Bioabfällen zu empfehlen, da es so langsamer zu einer Geruchsentwicklung kommt.
  • Ist das Vorsammelgefäß voll, kannst du den Bioabfall in den Transportbehälter leeren – dabei handelt es sich um ein größeres, fest verschließbares Küberl. Viele Gemeinden stellen dieses ihren BürgerInnen kostenlos zur Verfügung.



Umgang mit dem Transportbehälter

  • Den Transportbehälter lagerst du am besten außerhalb der Wohnung, trocken und schattig.
  • Damit keine unangenehmen Gerüche entstehen, halte den Behälter stets geschlossen. Öffne ihn nur, wenn du den vollen Vorsammelbehälter in den Transportbehälter umleerst. Dadurch wird vermieden, dass Fliegen ihre Eier auf dem Bioabfall ablegen können und später Larven schlüpfen.
  • Nach der Entleerung sollte der Kübel gründlich gereinigt werden – am besten mit heißem Wasser, um mögliche Fliegeneier und Larven zu entfernen.

Jausen­boxen und Getränke­flaschen für nachhaltigen Schulstart

Zahlreiche Gemeinden im Bezirk verteilen in Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsverband Osttirol Jausen-Boxen und Trinkflaschen an die SchulanfängerInnen.


Alleine in Osttirol werden jedes Jahr rund 100 Tonnen PET-Flaschen entsorgt. Die Verwendung von wiederauffüllbaren Trinkflaschen ist eine nachhaltige Alternative zur Plastikflasche – sie ermöglicht neben einem gesunden Trinkgenuss auch die Einsparung von Unmengen an Plastikflaschen.

Zusätzlich machen die Jausen-Boxen den Einwegverpackungen aus Alufolie, Frischhaltefolie & Co den Garaus und tragen zu einem abfallarmen Schulalltag bei.

Sowohl Jausen-Boxen als auch Trinkflaschen wurden vom Abfallwirtschaftsverband Osttirol sorgfältig ausgewählt. So sind die Trinkflaschen aus Edelstahl besonders langlebig und können die Kinder ihre gesamte Schullaufbahn begleiten. Die Jausen-Boxen sind in Deutschland produziert und frei von jeglichen Melaminharzen, Weichmachern und BPA.

Durch kleine Taten können wir gemeinsam einen großen Beitrag leisten!