Mach mit beim Trennquiz!

Vom 18. bis 31. Dezember 2025 können Interessierte ihr Wissen rund um die Abfalltrennung testen und dabei attraktive Preise gewinnen. Wir testen euer Wissen über die Abfallarten Problemstoffe, Friedhofsabfälle und Biomüll das in den letzten 3 Monaten genauer unter die Lupe genommen wurde.


Die Teilnahmebedingungen sind einfach und unter https://www.awv-osttirol.at/ueber-uns/datenschutz-trenn-quiz/ zu finden.

Unterstützt von regionalen Partnern werden 10 tolle Preise verlost. Mit dabei sind AusbildungsFit Osttirol , die uns wunderschöne Geschenkkistln vorbereitet haben. Gutscheine gibt es vom Bauerladen Virgen, Bauernladen Sillian, Peischler Wirt, die Amlacher Speis und der Genussladen Lienz.

Das Trennquiz verbindet spielerisches Lernen mit regionalem Engagement – und zeigt, dass richtige Abfalltrennung Spaß machen kann und sich lohnt.


„Wir sind Teil vom Trennteam“ – Radio Osttirol

Radio Osttirol hat unser Projekt „Werde Teil vom Trennteam“ ins Mittagsjournal geholt und damit gezeigt, wie viel Power in richtiger Mülltrennung steckt. Schülerinnen der Tiroler Fachberufsschule Lienz und die Projektverantwortliche des AWVO sprechen offen darüber, wo’s hakt, was richtig gut funktioniert und wie jede einzelne Person Osttirol ein Stück sauberer machen kann.

Die TFBS-Schülerinnen gehen selbst voran. Sie sortieren, testen, hinterfragen Regeln und zeigen ganz konkret, wie man selbst Osttirol ein Stück sauberer machen kann.

Ein großes Danke an das Trennteam der TFBS. Ihr macht Mülltrennung sichtbar, verständlich und richtig motivierend.

Hör gleich rein zu unserem Beitrag auf radio-osttirol.at!

Bauabfall im Wandel: Clever trennen, Ressourcen sichern

Bei der Präsentation am 9. Dezember 2025 in der TFBS (Tiroler Fach- und Berufsschule) erklärte unser Umweltberater, wie wichtig richtige Abfalltrennung für Osttirol ist. Zu Beginn stellte er den Abfallwirtschaftsverband Osttirol (AWVO) vor und zeigte, wie sich die Abfallentsorgung in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat – vom einfachen Müllplatz hin zu modernen Anlagen wie der Deponie und der Abfallbehandlung in Lavant.

Ein Schwerpunkt lag darauf, wie viel Wertstoffe noch immer im Restmüll landen und warum richtige Trennung so entscheidend ist. Besonders im Baugewerbe entstehen große Abfallmengen, weshalb Lusser erklärte, welche Materialien getrennt gesammelt werden müssen und welche gesetzlichen Vorgaben gelten.

Er zeigte auch, dass falsche Trennung gefährlich werden kann – etwa durch Akkus im Restmüll, die Brände auslösen können. Gleichzeitig machte er deutlich, welche Vorteile richtige Abfalltrennung bringt: geringere Kosten, besseres Recycling und ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Zum Abschluss stellte er Beispiele aus der Praxis vor, wie Baustellen Abfälle richtig trennen können, und betonte, dass jede Maßnahme hilft, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Insgesamt vermittelte die Präsentation klar: Richtig trennen ist einfach – und wirkt.

Trennteam – Dezember 2025

Dezember ist Biomüllmonat

Knapp ein Viertel des Gesamtabfallaufkommens aus Haushalten in Österreich setzt sich aus biogenen Abfällen zusammen. Das beste an diesem „Abfall“ ist, dass er eigentlich keineswegs Abfall ist, da er zu 100 % in wertvollen Kompost umgewandelt werden kann – allerdings nur, wenn wir ihn richtig trennen und keine Störstoffe im Biomüll landen.

Vermeiden

Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung

Sammeln

Die richtige Trennung spart Zeit und Geld

Recyceln

Wiederverwendung von wichtigen Rohstoffen

Entsorgen

Wo kann ich´s entsorgen?

  • Biomüll ist im Grunde nichts Schlechtes, da er zu 100 % zu wertvollem Kompost verarbeitet werden kann.
  • Vermeiden kann man Biomüll, in dem man Lebensmittelverschwendung vermeidet! Oft helfen dabei Einkaufslisten oder schmackhafte „Restlrezepte“.
  • Lebensmittel, die noch genießbar sind, haben nichts im Biomüll zu suchen. Die Devise lautet: Sehen, Riechen, Schmecken – viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar!
  • Nicht essbare Bestandteile von Lebensmitteln wie Obstschalen, Fischgräten, Knochen oder Eierschalen können guten Gewissens in der Biotonne landen.
  • Auch verdorbene Lebensmittel inkl. Schimmel dürfen in die Biotonne und vermindern die Kompostqualität nicht. Nur die Verpackung muss separat im richtigen Container entsorgt werden.
  • Grünschnitt, Laub, Baum- und Strauchschnitt sollten nicht illegal im Wald entsorgt sondern bei Kleinmengen den Weg in die Biotonne finden oder zur entsprechenden Sammlung am Recyclinghof gebracht werden.
  • Der Biomüll wird in der Kompostierungsanlage in Lienz zu wertvollem Kompost verarbeitet.
  • Dieser kann in der Landwirtschaft oder im Hausgarten als Dünger für Böden und Pflanzen verwendet werden.
  • Störstoffe im Biomüll wie Kunststoff und Metalle können die Qualität des Biomülls verschlechtern! Kunststoff zerfällt mit der Zeit in immer kleinere Partikel, sogenanntes Mikroplastik. Dieses gelangt durch den fertigen Kompost auf unsere Felder und stellt ein schwerwiegendes Umweltproblem dar.
  • Entsorgt werden kann Biomüll entweder in der Biotonne, über eine Hausgartenkompostierung oder z.B. eine Wurmkiste.
  • Eine reine Eigenkompostierung bzw. Wurmkompostierung ersetzt häufig die Biotonne nicht – Zitrusfrüchte, gekochte Speisereste, kranke Pflanzenreste sind für den Komposthaufen oder die Wurmkiste häufig nicht geeignet. In der Kompostierungsanlage stellen sie allerdings kein Problem dar.

Start unserer Kampagne in der HLW/HLPS Lienz

Die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und die Höhere Lehranstalt für Pflege und
Sozialbetreuung Lienz sind auch offiziell Teil der Kampagne „Werde Teil vom Trennteam!“. Zur Auftaktveranstaltung am 25. November 2025 gab es einen Vortrag für die drei 1. Klassen, bei denen die Schüler:innen erfuhren, dass Müll richtig zu trennen keine Nebensache ist. Es ist ein praktischer Beitrag dazu, das Klima zu entlasten und unsere Ressourcen zu schonen.
Den Schüler:innen wurde auch die Arbeit des AWVO näher gebracht mit vielen interessanten Beiträgen und es gab auch einen kleinen Einblick in die Abfallwirtschaft in Osttirol.

Wir freuen uns schon auf viele spannende und lehrreiche Veranstaltungen und Projekte mit der HLW/HLPS Lienz.

Schindel & Holz: motiviert und praxisnah

Unser Umweltberater war wieder bei den engagierten Transitarbeitskräften der Firma Schindel & Holz zu Gast. Gemeinsam haben sie sich ein Bild davon gemacht, wie eine perfekte Abfallwirtschaft aussehen sollte. Den ganzen Tag lang wurden die relevantesten Themen der Abfallwirtschaft beredet. Dazu zählen die Wege der Abfalltrennung, die Hintergründe und was jeder für eine optimale Entsorgung tun kann. Denn ein funktionierendes System läuft nur dann rund, wenn jede:r mithilft!

Im Anschluss an den Theorieteil gab es auf der Deponie Lavant einen direkten Blick hinter die Kulissen. Vor Ort wurde sichtbar, wie Abläufe ineinandergreifen und wie wichtig präzise Trennung für die tägliche Arbeit ist.

Vielen Dank an alle Beteiligten für das Interesse und die starke Mitarbeit!

Trennteam – November 2025

November ist Friedhofsabfallmonat und Störstoffe im Biomüll

Friedhofsabfälle bestehen zum größten Teil aus Grünabfällen. Aber auch Grabkerzen, Verpackungen, Altmetalle, Elektrokleingeräte (elektrische Grabkerzen) und Restmüll können am Friedhof anfallen.
Störstoffe in Grünabfällen sind Fehlwürfe, die eine reine Verwertung des biogenen Abfalls verhindern. Eine ordnungsgemäße Sammlung ist deshalb Voraussetzung für eine bestmögliche Kompostierung. Hier findest du alles Wichtige zu den Themen Vermeiden, Sammeln, Recyceln und Entsorgen.

Vermeiden

Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung

Sammeln

Die richtige Trennung spart Zeit und Geld

Recyceln

Wiederverwendung von wichtigen Rohstoffen

Entsorgen

Wo kann ich´s entsorgen?

  • Anstatt zu traditionellen Kerzen zu greifen, können LED-Kerzen eingesetzt werden. Sie überzeugen mit ihrer langen Brenndauer und sind ohne offener Flamme eindeutig sicherer.
  • Sammle die Kerzenwachsreste und gib sie an Vereine, die Herz-Jesu-Feuer veranstalten.
  • Leere Pflanztöpfe können zur Anzucht neuer Pflanzen verwendet werden.

Einige Beispiele von Abfällen, die am Friedhof anfallen und wie sie richtig getrennt werden:

  • Defekte LED-Grablichter gehören zu den Elektroaltgeräten, die Batterien darin zur Batteriensammlung.
  • Bei Grünabfällen alle Kunststoffteile wie Schleifen, Steckschwämme etc. immer entfernen, da sie den Kompostierungsprozess stören.
  • Säcke von Blumenerde, Kunststoff- und Holzkisten gehören zu den Leicht- und Metallverpackungen.
  • Große Pflanztöpfe aus Ton müssen zum Bauschutt, kleinere dürfen auch in den Restmüll.
  • Blumen-Steckschwämme, Plastikschleifen und -bänder, Keramikfiguren, Kunststoffblumen und ausgebrannte Kerzenhüllen* gehören in den Restmüll.


*Ausgebrannte Kerzenhüllen zählen nicht als Verpackung, sondern sind Teil des Produkts selbst. Deshalb müssen sie zum Restmüll.

Recycelt werden kann vieles, allerdings nur wenn es richtig getrennt wird und im richtigen Container landet:

  • Aus ausgedienten LED-Grablichtern und Batterien können bei richtiger Entsorgung wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden.
  • Biogener Abfall, wozu auch Grünabfälle vom Friedhof zählen, werden bei richtiger Sammlung in der Kompostierungsanlage Lienz zu wertvollem Kompost umgewandelt.
  • Blumenerdesäcke, Pflanztöpfe usw. werden bei richtiger Trennung dem Recyclingkreislauf zugeführt und es können neue Verpackungen daraus hergestellt werden.
  • Der Restmüll wird verbrannt, weshalb darin keine Wertstoffe hinein dürfen.
  • Entsorgt werden können die Friedhofsabfälle direkt am Friedhof, wenn entsprechende Container zur Verfügung stehen.
  • Sollte nur eine Restmülltonne am Friedhof vorhanden sein, sollten die Wertstoffe (Leicht- und Metallverpackungen, Grabkerzen, Grünabfälle etc.) bei der nächsten Sammelinsel oder am Recyclinghof ordnungsgemäß entsorgt werden.
  • Eine Kerzenwachssammlung für Brauchtumsfeiern findet man häufig am Recyclinghof.

Externe Entsorger

Diese Abfälle werden NICHT am Recyclinghof übernommen!

Einige Abfälle können aufgrund ihrer Beschaffenheit bzw. aus umwelttechnischen Gründen nicht am Recyclinghof übernommen werden. Bezüglich der Kosten für die Übernahme wende dich direkt an die jeweilige Firma.

Hinweis für Gewerbebetriebe: Alle Abfälle, welche in gewerblichen Betrieben anfallen (Produktionsabfälle, Gewerbegroßgeräte etc.) dürfen am Recyclinghof nicht abgegeben werden!

Baustellenabfälle

Bauschutt

Gastro- und Gewerbebetrieb

Altspeiseöle und -fette

Sonstiges

Tierkadaver, Autowracks und Altautos, Explosive Stoffe, Waffen, Folien aus dem Baubereich

Baustellenabfälle

Zu den Baustellenabfällen zählen z.B. Gipskartonplatten, Heraklitplatten, Sanitärverrohrungen, Elektroinstallationen, Dämmstoffe wie EPS-Platten (Styropordämmplatten), XPS-Platten, Mineralfasern/Mineralwolle

Welche Firma?

  • Rossbacher GmbH
    Draustraße 10, 9900 Nußdorf-Debant
    Tel.: 04852 6669-11 oder 04852 65433
    Mail: entsorgung@rossbacher.at
    Mo-Fr 07.00 – 17.00
  • Fritz Kuttin GmbH
    Bahnhofsstraße 10, 9991 Dölsach
    Tel.: 04852 65842
    Mail: osttirol@kuttin.at
    Mo-Do 08.00 – 12.00 und 12.30 – 17.00
    Fr 08.00 – 12.00 und 12.30 – 14.00

Bauschutt

Zum Bauschutt gehört z.B. Mineralische Materialen (außer Mineralwolle), wie Tonziegel, Fliesen, Beton, Verputz, Kies, Steine, Sand, Keramik (Sanitäreinrichtungen), Tonwaren (Blumentöpfe) usw.

Welche Firma?

  • Rossbacher GmbH
    Draustraße 10, 9900 Nußdorf-Debant
    Tel.: 04852 6669-11 oder 04852 65433
    Mail: entsorgung@rossbacher.at
    Mo-Fr 07.00 – 17.00
  • Pfister – Gebr. Dietrich GmbH
    Lavant 33, 9906 Lavant
    Tel.: 04852 68102
    Mail: office@dietrichkies.at
    Nach Vereinbarung
  • ARGE Recycling Osttirol
    Rondulaweg 2/6, 9991 Dölsach
    Tel.: 04852 63419
    Mail: office@arge-recycling-osttirol.at
    Mo-Fr 07.00 – 17.00
  • MACHBAU GmbH
    Am Tristacher Steg 8, 9900 Lienz
    Tel.: 0664 213 80 95
    Mail: office@machbau.at
    Nach Vereinbarung
  • HABAU GmbH
  • Mariacher Ludwig GmbH
    Niedermauern-Gried 18, 9972 Virgen
    Tel.: 0677 628 3284
    Mail: erdbaumariacher@gmail.com
    Mo-Mi 08.00 – 16.00
    Do-Fr 08.00 – 12.00

Gastro- und Gewerbebetrieb

Speisereste, die in der Gastronomie anfallen unterliegen dem Tiermaterialiengesetz und müssen einem befugten Entsorger übergeben werden. Es besteht eine gesetzliche Abgabepflicht!

  • Sussitz G. u. M. OG
    Frühaufbachweg 15, 9991 Dölsach
    Tel.: 0664 3837640
    Mail: sussitz@ddsl.at
    Nach Vereinbarung

Altspeisefettentsorgung

Kleinere Gastronomiebetriebe und Veranstalter:innen können einen Gastro-Behälter (25 Liter) nutzen und den vollen Kübel wie gewohnt am Recyclinghof bzw. Altstoffsammelzentrum ihrer Gemeinde gegen einen neuen austauschen.

Für größere Gastronomiebetriebe gilt eine gesetzliche Nachweispflicht über die ordnungsgemäße Entsorgung von Altspeiseöl und -fett. Die Anmeldung zur ÖLI-Abholung für das 120-Liter-Fass erfolgt einfach über das Formular auf der ÖLI-Website:

Sonstiges

Tierkadaver und Schlachtabfälle

Tierkadaver dürfen keinesfalls im Biomüll entsorgt werden!

Autowracks und Altautos

  • Rossbacher GmbH
    Draustraße 10, 9900 Nußdorf-Debant
    Tel.: 04852 6669-11 oder 04852 65433
    Mail: entsorgung@rossbacher.at
    Mo-Fr 07.00 – 17.00

Explosive Stoffe und Waffen

  • Hier besteht Zuständigkeit der Polizei

Folien aus dem Baubereich

  • Rossbacher GmbH
    Draustraße 10, 9900 Nußdorf-Debant
    Tel.: 04852 6669-11 oder 04852 65433
    Mail: entsorgung@rossbacher.at
    Mo-Fr 07.00 – 17.00
  • Tipp: Für Bäuer:innen veranstaltet der Maschinenring Osttirol eine jährliche Sammlung von Agrarfolien

Fit für die Problemstoffsammlung

Bevor die mobilen Problemstoffsammlungen im Oktober wieder durchstarten, fand am Recyclinghof Erlbrücke (Anras/Abfaltersbach) eine praxisnahe Schulung für Mitarbeiter:innen der Sammelstellen statt.

Unter Anleitung unseres Umweltberaters wurde die richtige Übernahme und getrennte Sammlung sensibler Abfallfraktionen intensiv vermittelt – mit vielen greifbaren Beispielen direkt vor Ort.

Im Fokus standen diesmal besonders:

  • Elektroaltgeräte – korrekt getrennt in 6 Fraktionen
  • Batterien – unterschieden in 4 Fraktionen
  • Problemstoffe – gesammelt in insgesamt 12 Fraktionen

Das Ziel der Schulung: ein sicherer und umweltgerechter Umgang mit diesen Abfällen – damit unsere Umwelt geschützt bleibt und jede Fraktion fachgerecht weiterverarbeitet werden kann.

Solche gezielten Schulungen sind ein wichtiger Beitrag für mehr Qualität in der Abfalltrennung und Sicherheit bei der Übernahme – besonders bei Schadstoffen und gefährlichen Stoffen.

Das Ziel der Schulung: ein sicherer und umweltgerechter Umgang mit diesen Abfällen – damit unsere Umwelt geschützt bleibt und jede Fraktion fachgerecht weiterverarbeitet werden kann.

Solche gezielten Schulungen sind ein wichtiger Beitrag für mehr Qualität in der Abfalltrennung und Sicherheit bei der Übernahme – besonders bei Schadstoffen und gefährlichen Stoffen.

Trennteam – Oktober 2025

Oktober ist Problemstoffmonat

Problemstoffe können brennen, ätzend wirken, giftig sein oder der Umwelt schaden, daher müssen sie gesondert entsorgt werden. Aufgrund ihrer schädlichen Inhaltsstoffe dürfen sie nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Hier findest du alles Wichtige zu den Themen Vermeiden, Sammeln, Recyceln und Entsorgen.

Vermeiden

Tipps und Tricks zur Abfallvermeidung

Sammeln

Die richtige Trennung spart Zeit und Geld

Recyceln

Wiederverwendung von wichtigen Rohstoffen

Entsorgen

Ordnungsgemäße Entsorgung von allen Produkten

  • Die Menge an Problemstoffen kann reduziert werden, indem auf Produkte mit weniger gefährlichen Inhaltsstoffen zurückgegriffen oder auf problematische Substanzen ganz verzichtet wird.
  • Beim Kauf von Reinigungsmitteln, Farben und Kosmetika auf umweltfreundliche Alternativen achten. 
  • Die Produkte verbrauchen hilft auch Abfall zu reduzieren – z.B. Rosendünger geht für alle Pflanzen. 
  • Problemstoffe, wie Altöle, können im Handel zurückgegeben werden, oder Medikamente in Apotheken. Das spart Kosten am Recyclinghof ein.

Nicht alles gehört zu den Problemstoffen:

  • Bei Medikamenten muss nur der Blisterstreifen mit Inhalt zu den Problemstoffen. Die Verpackung gehört in die rote Tonne.
  • Leere Spraydosen gehören auch nicht zu den gefährlichen Abfällen, sondern in die gelbe Tonne.
  • Leere Farbeimer sind Verpackungen und keine Problemstoffe, also ab in die gelbe Tonne.
  • Speiseöl ist auch kein Problemstoff, sondern gehört in den ÖLI-Behälter. 
  • Altöle werden bspw. nach der Sammlung in speziellen Anlagen aufbereitet und recycelt, sodass daraus neues Öl oder Energie gewonnen werden kann.
  • Entleerte Feuerlöscher werden als Rohstoff der Stahlindustrie zugeführt.
  • Andere Problemstoffe werden wiederum in chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen verarbeitet, wo die enthaltenen Schadstoffe in eine unschädliche Form umgewandelt werden.
  • Alles, das nicht recycelt werden kann, wird fachgerecht in Sondermüllverbrennungsanlagen verbrannt. Dabei erfolgt die Verbrennung unter strengen Sicherheitsauflagen, um die Umwelt zu schonen.
  • Problemstoffe dürfen nicht miteinander vermischt werden, da unkontrollierte Reaktionen hervorgerufen werden können und die Entsorgung bzw. Verwertung erschwert wird!