Das Aufbauwerk Lienz hat den Abfallwirtschaftsverband eingeladen, um einen Tag lang mit den SchülerInnen das wichtige Thema der Abfalltrennung und Ressourcenschonung zu behandeln. Die Jugendlichen erfuhren dabei vieles über die Hintergründe der Abfallbewirtschaftung und über die hohe Bedeutung der getrennten Sammlung. Direkt vor Ort beim Ausbildungszentrum im Schloss Lengberg wurden die bestehenden Abfalltrennsysteme begutachtet und Optimierungsmaßnahmen diskutiert. Beim Abfall-Trenn-Spiel in Form eines Staffellaufs konnten die SchülerInnen ihr erlerntes Wissen vertiefen. Im Anschluss daran erhielten sie im Zuge der Besichtigung der Deponie Lavant inkl. der Mechanisch-Biologischen-Aufbereitungsanlage ein besseres Verständnis dafür, was es bedeutet, wenn Wertstoffe nicht richtig getrennt werden, sondern einfach im Restmüll landen.
KiGa Virgen: Recyclinghofbesuch
Die zahlreichen Kindergartenkinder aus Virgen durften im Zuge eines Recyclinghofbesuches spannende Dinge über die richtige Trennung von Abfällen lernen. Sie machten an drei unterschiedlichen Stationen halt, wobei einerseits die Geschichte über die Hexe „Wirf-nix-weg“, ein Abfalltrennspiel und andererseits eine Besichtigung der großen Container, in denen die Erwachsenen ihren Abfall entsorgen, am Programm standen. Alle Kinder waren sehr wissbegierig und können sich nach dem Besuch als kleine ExpertInnen in Sachen richtiger Abfalltrennung bzw. Wertstoffsammlung bezeichnen.
Mittelschule Egger-Lienz: Projekttag & Exkursion
Dass Mülltrennung Sinn macht und ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz ist, das weiß heutzutage schon fast jeder. Dennoch landen immer noch zahlreiche Fehlwürfe im Restmüll – Dinge, die dadurch für einen Recyclingprozess verlorengehen. Die Gründe dafür sind zum Teil reine Bequemlichkeit, aber oftmals auch Unwissenheit darüber, in welche Tonne die Wertstoffe tatsächlich gehören.
Die 2i der NMS Egger-Lienz nahm den im Zuge der letzten Schulwoche stattfindenden Projekt- und Wandertag zum Anlass, den Abfallwirtschaftsverband einzuladen und sich einen ganzen Tag lang mit den wichtigen Themen Abfallvermeidung und Abfalltrennung auseinanderzusetzen.
Die SchülerInnen erfuhren zuerst in der Theorie, wie die Wertstoffsammlung in Osttirol funktioniert und was mit dem Rest passiert, der nicht mehr verwertet werden kann. Denn ein gewisser Anteil an Restmüll bleibt immer, der in der Mechanisch-Biologischen-Aufbereitungsanlage in Lavant für den Weitertransport als Ersatzbrennstoff in die Papierindustrie vorbereitet wird.
Dass die richtig getrennten Wertstoffe nicht den Weg zur Verbrennung auf sich nehmen müssen, konnten sich die SchülerInnen anschließend mit eigenen Augen bei der Betriebsbesichtigung der Firma Rossbacher ansehen, sowie bei der Kompostierungsanlage der Stadt Lienz. Von der Firma Rossbacher werden die von den einzelnen Haushalten getrennt gesammelten Wertstoffe zum Teil in noch sortenreinere Stoffgruppen sortiert, bevor sie einem Recyclingunternehmen übergeben werden. In der Kompostieranlage sahen die SchülerInnen direkt vor Ort, dass aus den Bioabfällen der Biotonne gut riechender Kompost produziert wird, der als wertvoller Dünger eingesetzt werden kann.
Die SchülerInnen haben sich im Rahmen ihres Projekt- und Wandertages ein großes Wissen angeeignet und verstehen nun besser, warum die getrennte Sammlung der Wertstoffe einen so wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leistet. Der Abfallwirtschaftsverband bedankt sich bei der gesamten Klasse für das fleißige Mitarbeiten und bei der Firma Rossbacher und der Kompostierungsanlage Lienz für die spannenden Führungen.
TFBS: Abfälle am Bau
Der Abfallwirtschaftsverband startete in Kooperation mit der Fachberufsschule Lienz ein schuljahrübergreifendes Projekt. Begonnen wurde mit der 1. Klasse des Berufsschullehrgangs zum/zur Maurer/in, wobei die Schüler einen ersten Einblick in das österreichische bzw. osttiroler Abfallwirtschaftssystem erhielten und in die Theorie und Praxis der Abfallbewirtschaftung am Bau eingeführt wurden.
Die Bauwirtschaft ist eine der ressourcenintensivsten Branchen weltweit. Auch am Abfallstrom verzeichnen Bauabfälle den größten Anteil – in Österreich handelt es sich dabei um 37 % des gesamten Abfallaufkommens.
Bewusstseinsbildung und das gemeinsame Erarbeiten von Maßnahmen, wie jeder einzelne einen Beitrag leisten kann, sind das Hauptziel der 3-teiligen Veranstaltungsreihe. Im 2. Berufsschuljahr ist geplant, gemeinsam mit den Schülern relevante Entsorgungsbetriebe in Osttirol zu besichtigen. Neben der Mechanisch-Biologischen-Aufbereitungsanlage in Lavant werden die Firma Rossbacher sowie ein ausgewählter örtlicher Baurestmassen-Recycler besucht.
Zu guter Letzt sollen die Schüler gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsverband und beteiligten Baufirmen im Rahmen eines Workshops im 3. Berufsschuljahr selbst kreativ werden und eigene Ideen und Zukunftsvisionen erarbeiten, welche Möglichkeiten sie in der Baubranche sehen, um Abfälle künftig noch besser zu vermeiden und wertvolle Ressourcen einzusparen.
Der Abfallwirtschaftsverband bedankt sich für das große Interesse der Schüler beim Auftaktvortrag und freut sich auf zwei weitere spannende Zusammenkünfte. Die Vortragsreihe wird anschließend mit den neuen Berufsschullehrgängen fortgesetzt.
VS Debant Upcycling-Projekt: Müllmonster
Verpackung ist nicht gleich Müll, sondern wertvoller Rohstoff. Das lernt in Osttirol schon fast jedes Kind. Dafür sorgt Umweltberater Gerhard Lusser vom Abfallwirtschaftsverband Osttirol. Er war sechs Tage in der Volksschule Debant und hat den SchülerInnen erklärt, wie wichtig Mülltrennung bzw. die Sammlung von Verpackungen ist.
Teil des Workshops war auch ein Upcycling-Projekt. Im Gegensatz zum Recycling, wird beim Upcycling aus dem eigentlichen Abfall direkt etwas Neues produziert. Die Kinder der VS Debant haben aus Tetrapackungen kreative Müllmonster gebastelt, diese Behälter „schlucken“ nun selber kleine Tischabfälle.
KiGa Oberlienz: Recyclinghofbesuch
Die Kenntnis über die richtige Trennung von Abfällen stellt einen wichtigen Baustein dar, wenn es um die Bildung für nachhaltige Entwicklung geht. Anhand eines Workshops konnten bereits die kleinsten OberlienzerInnen spielerisch erlenen, wie´s richtig geht und warum es so wichtig ist, dass wir Wertstoffe trennen und nicht einfach in den Restmüll werfen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister Markus Stotter und einem Märchen über die Hexe Wirfnixweg von Umweltberater Gerhard Lusser, erhielten die Kinder einen Überblick über die verschiedenen zu trennenden Abfallarten und durften beim Trenn-Spiel ihr erlerntes Wissen direkt anwenden. Anschließend spazierten die Kinder zum Recyclinghof der Gemeinde, um vor Ort zu schauen, ob das Gelernte auch von den Erwachsenen richtig umgesetzt wird.
Zum Abschluss durften die Kindergartenkinder die Wände von drei Verpackungscontainern mit den vier Verpackungsfarben (blau – Metall, gelb – Leichtverpackungen, rot – Altpapier/Karton, grün – Altglas) nach Lust und Laune gestalten.
Alle Kinder hatten großen Spaß an ihrem Einsatz für die Umwelt und werden diesen von der Gemeinde Oberlienz und dem Abfallwirtschaftsverband Osttirol organisierten Umweltworkshop mit Sicherheit noch lange in Erinnerung behalten.
Weiß- und Buntglas kommen am Ende wieder zusammen.
FALSCH!
Das Müllfahrzeug verfügt über zwei voneinander getrennte Kammern – eine für das Weißglas und eine für das Buntglas. Denn eine grüne Flasche reicht bereits aus, um ganze 500 kg Weißglas grünlich einzufärben.
Leere Verpackungen müssen ausgewaschen werden.
FALSCH! Die Verpackungen werden im Recyclingprozess gespült. Wichtig ist nur, dass alle Verpackungen löffelrein restentleert sind, nicht gestapelt werden und der Deckel abgezogen bzw. abgemacht wird.
In den Sperrmüll darf alles, was zu groß für die Tonne ist.
FALSCH! In den Sperrmüll darf nur Restmüll, der zu groß für die Restmülltonne ist. Zum Beispiel Matratzen, große Deko-Gegenstände, Polstermöbel, großes Kinderspielzeug etc.! Nicht hinein dürfen Wertstoffe (z.B. Elektroaltgeräte, Dämmmaterialien, Autoreifen, usw. – diese werden gesondert gesammelt). Der Sperrmüll wird wie der Restmüll verbrannt, eine Aussortierung von Wertstoffen findet nicht mehr statt.
Kassenbons müssen in den Restmüll.
RICHTIG! Rechnungen sind nämlich meistens auf Thermopapier gedruckt, das mit Stoffen beschichtet ist, die das Altpapierrecycling stören. Deshalb gehören herkömmliche Rechnungen in den Restmüll, nur nachhaltige Alternativen (blaues Papier) dürfen ins Altpapier.